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20.09.2003 / Thema / Seite 2

Armut ist weiblich

Hartz und die Folgen für Frauen im Erwerbs(losen)leben. Ein Material der Initiative »anders arbeiten oder gar nicht« vom Frieda-Frauenzentrum Berlin

Im Bayerisch-Sächsischen Zukunftsbericht, der den neoliberalen Trend bei der Arbeitsmarktpolitik stark beeinflußt hat, heißt es, die zunehmende Erwerbsneigung der Frauen sei Schuld an der hohen Erwerbslosigkeit. Die Arbeitsmarktkrise wird für die Neuordnung des Sozialstaates instrumentalisiert. Den Sozialabbau und seine Folgen bekommen die Frauen als erste zu spüren. Immer dann, wenn nach unten gekappt wird, sind Frauen überdurchschnittlich betroffen. Die neoliberale Parole heißt allerdings: Jede Frau kann frei wählen, wie sie ihr Leben gestaltet. In der Praxis bedeutet das:

– Sie setzt sich gut qualifiziert karriereorientiert durch,

– sie tut sich mit dem richtigen männlichen Partner zusammen,

– oder sie bekommt Armut zu spüren mit oder ohne Arbeit.


zu 1) Frauen machen Karriere:

– Qualifizierung: In der EU studieren mehr Frauen als Männer. 1997 überwogen in Deutschland die Studentinnen. Bei der Verteilung hochkarätiger Positionen stehen Frauen alle...










Artikel-Länge: 13480 Zeichen

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