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17.09.2003 / Inland / Seite 5

Drohkulissen in München

Bizarrer Streit vor bayerischer Landtagswahl über Gefahren, die von der Neonaziszene ausgehen

Ulla Jelpke

Die Ermittlungen gegen zehn Neonazis in München führten wenige Tage vor der Landtagswahl in Bayern zu einem bizarren Streit zwischen Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) und dem bayerischen Innenminister Günther Beckstein (CSU): Ist der bayerische SPD-Spitzenpolitiker Franz Maget Ziel eines Anschlags oder nicht? Schily hatte – obwohl nicht Ermittlungsführer – am Montag zum Erstaunen der Öffentlichkeit verkündet, es gebe Dokumente, aus denen eine persönliche Bedrohung des bayerischen SPD-Politikers Franz Maget hervorgehe.

Tatsache ist, daß in der vergangenen Woche in München zehn Neonazis einer »Kameradschaft Süd« verhaftet worden sind. Die Polizei hatte offenbar einen Tip von einem Aussteiger bekommen, den die Neonazis verprügelt haben sollen. Beim Hauptverdächtigen wurden daraufhin insgesamt 14 Kilogramm Sprengstoff sichergestellt, darunter 1,7 Kilogramm des hochexplosiven Militärsprengstoffes TNT. Die Bundesanwaltschaft übernahm erst drei Tage nach...

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