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04.03.2021 / Ausland / Seite 7

Raketenkrise in Jerewan

Alte Eliten wollen zurück an die Macht in Armenien und nutzen Kriegsniederlage zur Mobilmachung gegen die Regierung

Nick Brauns

Eine Woche nachdem in Armenien die Militärführung sich der Forderung der Opposition nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Nikol Paschinjan angeschlossen hatte, ist der Regierungschef der Kaukasusrepublik weiterhin im Amt. Doch auch Generalstabschef Onik Gasparjan, dessen Entlassung Paschinjan in Reaktion auf den »Putschversuch« gefordert hatte, steht noch an der Spitze der Streitkräfte. Denn Staatspräsident Armen Sarkisjan verweigerte am Dienstag erneut, den von ihm als verfassungswidrig bezeichneten Antrag Paschinjans auf Entlassung des obersten Soldaten zu unterzeichnen.

Die Opposition macht Paschinjan für die Niederlage im 44-Tage-Krieg gegen Aserbaidschan um die armenische Exklave Berg-Karabach im vergangenen Herbst verantwortlich. Angesichts der erheblichen Überlegenheit der von der Türkei militärisch unterstützten aserbaidschanischen Armee hatte sich Paschinjan im November gezwungen gesehen, ein von Moskau vermitteltes Friedensabkommen zu unterzei...

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