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03.03.2021 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Wetten auf Staatsbankrott

Deutsche Bank zieht Investoren in Spanien über den Tisch. Derivategeschäfte zielen auf Währungen kleinerer Länder. Bad Bank voll mit Schrottpapieren

Simon Zeise

Die Deutsche Bank setzt ihr traditionelles Geschäft fort. Gewinne erzielt sie hauptsächlich mit dem risikoreichen Investmentbanking. Im Jahresvergleich hat der Firmenbereich 2020 um 35 Prozent zugelegt. In Spanien könnten dem Geldhaus dubiose Deals mit komplexen Finanzprodukten auf die Füße fallen. Mitarbeiter sollen dort Firmen riskante Währungswetten aufgeschwatzt haben. In internen Berichten würden die Papiere als »toxisch« bewertet, berichtete die Financial Times am Montag. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), die spanische Finanzaufsicht CNMV und die EZB seien bereits eingeschaltet.

In das Beuteschema passten Firmen mit einem Jahresumsatz zwischen zehn und 100 Millionen Euro, die sich auf Außenhandel spezialisiert hatten. Seit 2006 sollen 300 bis 500 spanische Unternehmen Verluste durch die riskanten Geschäfte erlitten haben. Im Durchschnitt lägen diese bei fünf bis zehn Millionen Euro. Einige Kunden seien deshalb in akute fina...

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