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02.03.2021 / Inland / Seite 4

Kein Aufatmen bei Asse II

Spitzengespräch zwischen Betreiber, Ministerien und Lokalpolitik. Bürgerinitiativen empört

Andreas Riekeberg

Ein Streitpunkt rund um das Atommüllbergwerk Asse II in der Nähe von Braunschweig ist die dort geplante Konditionierungsanlage für radioaktiven Abfall und ein sich anschließendes Zwischenlager. Beides soll nach dem Willen des Bundes nur ein paar hundert Meter entfernt von der Schachtanlage bei Remlingen entstehen – kaum einen Kilometer von Dörfern entfernt. Ein Spitzengespräch zwischen dem Betreiber, den Umweltministerien in Hannover und Berlin sowie regionalen Abgeordneten hatte erbracht, dass die Standortentscheidung noch einmal überprüft werden sollte.

Die Bürgerinitiativen sind mit dem Ergebnis des Gespräches allerdings überhaupt nicht zufrieden. In einer Mitteilung vom Sonntag betont Manfred Kramer von den Vahlberger Asse-Aktivisten, es bleibe »weit hinter den Forderungen der Samtgemeinderäte Elm-Asse, Sickte und Oderwald sowie dem Stadtrat und dem Kreistag Wolfenbüttel zurück«. In Resolutionen sei unter anderem ein Vergleich von Zwischenlagern auch a...

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