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13.09.2003 / Ausland / Seite 7

Keine Annäherung in Cancún

Einigung auf der WTO-Konferenz nicht in Sicht. Entwicklungsländer mit mehr Selbstbewußtsein

Andreas Behn

Auch am zweiten Tag der WTO-Ministerkonferenz im mexikanischen Cancún sind sich die Ländergruppen am Donnerstag in den wichtigen Streitfragen kaum nähergekommen. Nach wie vor steht das Agrarabkommen im Mittelpunkt der Debatten und Statements. Brasiliens Außenminister Celso Amorim erklärte, daß die Entwicklungsländer Zugang zu den Märkten der reicheren Länder bekommen müßten, sonst sei die Glaubwürdigkeit der WTO endgültig verloren. Die Forderungen der ärmeren Länder müßten »mehr als eine Fußnote« sein, so Amorim in seiner Rede.

Wenig Verständnis für diese Haltung zeigte Japans Außenminister Yoriko Kawaguchi: Ein »exzessiver Zugang« zu den japanischen Märkten laufe den Interessen seines Landes zuwider. Genauso wie die Vertreter von EU und USA lehnte Kawaguchi die Forderung der neugebildeten Gruppe der 21 – zu der neben Brasilien, Ägypten, Indien und China vor allem die agrarorientierten Schwellenländer zählen – nach einem radikalen Abbau der Subventione...

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