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10.09.2003 / Feuilleton / Seite 13

Die Ansage

Mit einem Historiker aus Erlangen kehrt Deutschland auf die Weltbühne zurück

Andreas Hahn

Es ist der 27. 8. 03 gegen zwölf Uhr mittags. High Noon. In der Akademie der Wissenschaft unweit vom Auswärtigen Amt sind die politischen Journalisten der Hauptstadt versammelt. Sie warten auf Außenminister Joseph Fischer, der eine Laudatio auf das an eben diesem Tag erscheinende Buch »Der Auftritt – Deutschlands Rückkehr auf die Weltbühne« des Historikers Gregor Schöllgen halten soll. Das Buch »erzählt die Geschichte der deutschen Außenpolitik vom Fall der Mauer im Herbst 1989 bis zum vorläufigen Abschluß der Irak-Krise im Frühsommer 2003«. Sein Thema ist die neue außenpolitische Souveränität der BRD, »die Rückkehr einer kontinentalen Großmacht von weltpolitischem Gewicht« (S.24).

Der erste Satz des Buches lautet: »Geschichte wird nicht gemacht. Sie findet statt.« So und nicht anders. Geschichte findet als Ansage statt. Allein die Tatsache, daß Schöllgens Essay am Erscheinungstag vom amtierenden Außenminister kommentiert wird, flankiert von einer Zusa...

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