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12.01.2021 / Feuilleton / Seite 11

Flucht in die Privatkneipe

Intimität in der Pandemie: Was Kontaktbeschränkungen für moderne Beziehungen bedeuten

Andrea Newerla

Seit dem Herbst 2020 ist das öffentliche Leben in der Bundesrepublik Deutschland bereits zum zweiten Mal aufgrund hoher Covid- 19-­Infektionszahlen heruntergefahren. Das Gebot der Stunde lautet: »Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands (sind) auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren« (Pressemitteilung Bundesregierung Oktober 2020). Bürgerinnen und Bürger stehen nun vor der Notwendigkeit, auswählen zu müssen zwischen den vielen physisch nahen Kontakten, die sie haben. Für viele Menschen ist dies eine neue Erfahrung, galt doch das Prinzip, »nicht wählen zu müssen« zwischen den vielfältigen Verfügbarkeiten, zum Beispiel von Intimpartnern, als Ausdruck von Freiheit in der Moderne (Eva Illouz). Die fortschreitende Liberalisierung von Gesellschaften hat in der Vergangenheit Möglichkeitsräume für vielfältige Intimbeziehungen geschaffen und somit auch Räume eröffnet für neue Formen von Intimität. Doch wie gestaltet sich ...

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