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07.01.2021 / Schwerpunkt / Seite 3

Hungertod in Kauf genommen

Trump-Regierung könnte jemenitische Ansarollah zur Terrororganisation erklären. Hilfsorganisationen warnen eindringlich vor Folgen

Wiebke Diehl

Nur noch wenige Tage verbleiben dem abgewählten US-Präsidenten Donald Trump bis zur Amtsübergabe an Joseph Biden am 20. Januar, um ein schon vor Monaten gegenüber Saudi-Arabien gemachtes Versprechen einzulösen. Man prüfe die Listung der Ansarollah (»Huthis«) als terroristische Organisation als Teil der Kampagne des »maximalen Drucks« gegen den Iran, verlautbart es seit Wochen aus der US-Regierung. Denn obwohl das Gegenteil längst erwiesen ist und dies auch aus US-amerikanischen Sicherheitskreisen bestätigt wird, bezeichnet die Trump-Administration die Ansarollah weiter als Vasallen Teherans. Mindestens in gleichem Maße dürfte es Trump aber darum gehen, das im geheimen seit vielen Jahren mit Israel kooperierende Riad doch noch dazu zu bewegen, die »Normalisierung« seiner Beziehungen mit Tel Aviv in einem Abkommen zu besiegeln, wie es bereits die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, der Sudan und Marokko getan haben.

Bereits Anfang Dezember haben die USA...

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