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31.10.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Stärker könnten die Gegensätze kaum sein«

Viele hundert Beschäftigte von Galeria Karstadt-Kaufhof werden vor die Tür gesetzt. Dem Eigentümer wird es recht sein. Ein Gespräch mit Daniel Umbscheiden

Lukas Schmolzi

Die Warenhauskette Galeria Karstadt-Kaufhof wird derzeit »saniert«, indem bundesweit mehrere Filialen geschlossen werden. Dadurch verlieren Sie wie viele weitere Kollegen Ihren Job. Wie lange haben Sie für den Konzern gearbeitet?

Ich war in Düsseldorf elf Jahre als Einzelhandelskaufmann und nach der Fusion mit Karstadt ein Jahr lang im Warenserviceteam tätig. Mit diesem Sonntag, dem 1. November, bin ich arbeitslos. Die Filiale, in der ich gearbeitet habe, ist eine von insgesamt 42 in Deutschland, die Ende Oktober geschlossen werden. Verdi schätzt, dass insgesamt 2.500 Beschäftigte bundesweit ihren Job verlieren werden.

Wie hat die Pandemie Ihre Arbeit erschwert?

Vom stundenlangen Tragen der Masken habe ich Kopfschmerzen bekommen. Zudem hat sich die Arbeit aufgetürmt. Die hohe Anzahl der Onlinebestellungen stellte sich schnell als riesiges Problem dar, weil wir zuwenig Leute waren. Die Mitarbeiter gaben alles, obwohl wir ab April durch das Kurzarbeitergeld ca...

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