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28.10.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

»Die Rechte« setzt auf Codes

Faschistische Kleinpartei reizt Möglichkeiten antisemitischer Anspielungen aus

Kristian Stemmler

Die von Christian Worch und anderen langjährigen Neonazis 2012 gegründete faschistische Kleinpartei »Die Rechte« – mit vollem Namen zusätzlich: »Partei für Volksabstimmung, Souveränität und Heimatschutz« – fällt immer wieder durch antisemitische Ausfälle auf. So stellte die Partei, die ihren Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen hat, im Stadtrat von Dortmund im November 2014 eine Anfrage, wie viele Menschen in der Stadt jüdischen Glaubens und in welchen Stadtteilen sie gemeldet seien. Der damalige Präsident des Zentralrates der Juden, Dieter Graumann, fühlte sich »an schlimmste Zeiten« erinnert, die Motivation für die Anfrage sei offensichtlich »abscheulicher und perfider Antisemitismus«.

Wie andere ultrarechte Organisationen greift die Partei oft auf in der rechten Szene geläufige Codierungen zurück und formuliert Parolen so, dass juristische Konsequenzen vermieden werden. So zei...

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