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28.07.2003 / Feuilleton / Seite 13

Geschichte mit Gesicht

Dokumentation der Opfer rechter Gewalt: Ein Projekt von Rebecca Forner in der Kokerei Zollverein in Essen

Matthias Reichelt

Seit das Nebeneinander von zwei getrennten deutschen Staaten unterschiedlicher Gesellschaftsordnungen endgültig gescheitert war, nachdem aus dem in der DDR durchaus noch radikaldemokratisch gemeinten »Wir sind das Volk« binnen Wochen ein reaktionäres »Deutschland einig Vaterland« geworden war, war auch der Zusammenschluß beider Teile nur noch eine Frage der Zeit. Rassistische Angriffe von Neonazis gegen Menschen anderer Herkunft und jüdischen Glaubens gab es bereits vorher, vor allem im kapitalistischen Westen. In der DDR verboten sich solche »Übergriffe« per Staatsdoktrin, dennoch brodelte es auch dort und es gab vereinzelte Anschläge, die meist nicht öffentlich gemacht wurden. Seit 1990 aber haben solche An- und Übergriffe in den meisten Bundesländern, vor allem in den fünf neuen, zugenommen.

Mittlerweile hat sich die »Einheitsgesellschaft« an »Negerklatschen«, »Abfackeln«, Menschenjagden und Verwüstungen jüdischer Friedhöfe gewöhnt.

Das öffentli...



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