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26.07.2003 / Wochenendbeilage / Seite 15 (Beilage)

Letzte Hoffnung USA

Erste Entscheidung im Prozeß um Herero-Reparationsforderungen an die Bundesrepublik Deutschland

Claus Kristen

»Die Absperrung der Ostgrenze der Kolonie und die Ausübung des Terrorismus gegen jeden sich zeigenden Herero bleibt, solange ich im Lande bin, bestehen. Die Nation muß untergehen. Wenn es mir nicht gelingt, sie durch die Geschütze zu vernichten, so muß es auf diese Weise geschehen.« Diese Worte des Generals Lothar von Trotha markieren einen blutigen Höhepunkt der deutschen Kolonialgeschichte. Von 1884 bis 1915 hatte das Deutsche Reich sich zur »Schutzmacht« über Südwestafrika (das heutige Namibia) erklärt. Diesen »Schutz« wußte allerdings die einheimische Bevölkerung nicht so recht zu würdigen. Im Januar 1904 erhob sich der Stamm der Herero, um gegen Landenteignung und vollständige Entrechtung zu kämpfen. Zwar gelang es den deutschen Soldaten – selbstverständlich »Schutztruppen« genannt – unter dem Oberbefehl von Trotha nicht, die Herero militärisch zu besiegen. Doch wurden diese in ihrem Fluchtgebiet umzingelt: in einer wasserlosen Wüste. Von 80 000 Here...

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