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12.07.2003 / Inland / Seite 15

Not gegen Elend

Die Gewerkschaften brauchen die Einmischung der Lohnabhängigen

Mag Wompel

Die erstmals offen ausgetragene Auseinandersetzung zwischen angeblichen Traditionalisten und angeblichen Modernisierern innerhalb der IG Metall ist in Wahrheit nicht mehr als der Streit um Nuancen der Selbstdarstellung der Gewerkschaftsspitzen. Wie sehr darf eine Gewerkschaft dem Kapital um ihrer »Existenzberechtigung« willen weh tun? Ein bißchen, wie es Jürgen Peters will, oder gar nicht, wie Berthold Huber? Denn echte Schmerzen hat dem Kapital schon seit Jahrzehnten kein einziger gewerkschaftsoffizieller Arbeitskampf mehr zugefügt – auch keiner der IG Metall, ganz egal welcher der vermeintlichen Flügel gerade am Ruder war. Öffnungsklauseln, Flexibilisierung und Lohndumping sprechen eine beredte Sprache.

Mitbestimmung als Standortfaktor ist längst anerkannt – bezogen auf das Komanagement innerhalb der Betriebe. Gewerkschaften dagegen werden für das Kapital angesichts von Massenarbeitslosigkeit und der verbreiteten Anerkennung der Hegemonie von Profit...

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