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14.07.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Von der Zukunft geborgt

Bis Ende des Jahres werden die 900 größten Konzerne der Welt mit 9,3 Billionen US-Dollar in der Kreide stehen

Jörg Kronauer

Die Großkonzerne der Welt sind im Begriff, einen historisch einzigartigen Schuldenberg anzuhäufen. Zu diesem Resultat kommt die Londoner Investmentgesellschaft Janus Henderson in einer gestern publizierten Studie. 9,3 Billionen – das wären 12 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, ein Rekordanstieg, beschleunigt durch die Coronakrise. Dabei ist die Zunahme ungleich verteilt. Die meisten Schulden unter den 900 Spitzenkonzernen haben US-Unternehmen, deren Außenstände sich zum Jahresende wohl auf 3,9 Billionen US-Dollar belaufen werden. Das wäre soviel wie die gesamte Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik. Die Kombination aus in die Höhe schießenden Schuldenbergen und einer unklar eskalierenden Wirtschaftskrise führt bei US-Ökonomen zu wachsender Nervosität.

Warnende Stimmen gibt es in den Vereinigten Staaten seit Jahren – denn der Anstieg der Schulden von US-Firmen ist beileibe kein neues Phänomen. Er hat seit der großen Finanzkrise des Jahres 2008 sogar no...

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