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14.07.2020 / Inland / Seite 5

Nach Feierabend zum Jobcenter

Eine Million Beschäftigte müssen aufstocken. Linke fordert höheren Mindestlohn von zwölf Euro

Susan Bonath

Rund eine Million Menschen stockten vergangenes Jahr ihre geringen Löhne mit Hartz IV auf. Fast zwei Drittel von ihnen waren sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das geht aus einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, die jW vorliegt. Die Linke-Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann hatte die Daten angefordert. Sie resümierte am Montag gegenüber dieser Zeitung: »Betroffen sind auch ausgerechnet diejenigen, die eben noch als Helden gefeiert wurden.«

Demnach müssen Beschäftigte in Helfertätigkeiten am häufigsten nach Feierabend zum Jobcenter. Fünf Prozent der ungelernten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und jeder zehnte Minijobber bezog zusätzlich Hartz IV. Bei den Facharbeitern waren es 1,6 Prozent in regulären Arbeitsverhältnissen und acht Prozent in Minijobs.

Wenig überraschend: Helfer im Friseurhandwerk und in anderen Bereichen der Körperpflege kommen am schlechtesten weg. Fast jeder vierte regulär Beschäftigte und ...

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