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13.07.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Noch stehen politische Signale leider auf Rot«

Gewerkschaft Verdi fordert breitere Anerkennung von Covid-19 als Berufskrankheit für mehr Beschäftigte. Ein Gespräch mit Andreas König

Gudrun Giese

Beschäftigte vieler Dienstleistungsberufe tragen ein hohes Risiko, sich mit dem Coronavirus zu infizieren – im Krankenhaus, in der Pflege, aber auch im Einzelhandel, bei der Kinderbetreuung oder im öffentlichen Nahverkehr. Sollte Covid-19 hier als Berufskrankheit anerkannt werden?

Eine beruflich bedingte Infektion mit dem Coronavirus ist laut gesetzlicher Unfallversicherung bereits ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit. Das Problem aber ist die Beschränkung auf bestimmte Berufsgruppen. Anerkannt wird nur, »wenn der Versicherte im Gesundheitsdienst, in der Wohlfahrtspflege oder in einem Laboratorium tätig oder durch eine andere Tätigkeit der Infektionsgefahr in ähnlichem Maße besonders ausgesetzt war«. Dort müssen Beschäftigte also nicht ausdrücklich nachweisen, dass sie sich bei der Arbeit infiziert haben.

Das wollen wir für weitere Tätigkeiten erreichen: im Einzelhandel, bei Friseuren, Busfahrerinnen und Busfahrern, in der Kinderbetreuung. Es sollt...

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