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10.07.2020 / Inland / Seite 5

Zuschuss gegen Kinderarmut

Nach Sozialverbänden und der linken Opposition fordert nun auch der Deutsche Gewerkschaftsbund eine armutsfeste Grundsicherung für die Jüngsten

Susan Bonath

Die soziale Ungleichheit hierzulande wächst. Das müssen Millionen Kinder ausbaden. Bekannt ist das seit langem. Die Bundesregierung hatte deshalb im vergangenen Jahr ein neues Gesetz auf den Weg gebracht, das Familien »stärken« soll. Bei den Unionsparteien hat die SPD damit einen großen Kompromiss mit kleinen Summen herausgeschlagen, die nur wenigen zugute kommen. Die Kinderarmut indes verringert das nicht. Eine Kindergrundsicherung soll helfen, findet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Am Mittwoch präsentierte er ein eigenes Konzept, mit dem er über 700.000 Kinder aus dem Hartz-IV-Bezug herausholen will. Zuvor hatten Sozialverbände, Linke, Grüne und – entgegen ihrer Praxis – die SPD dafür plädiert.

Aktuell bekommen alle Eltern, unabhängig vom Vermögen, für die ersten beiden Kinder je 204 Euro, für das dritte Kind 210 Euro, das vierte und alle weiteren Kinder 235 Euro im Monat. Familien im Hartz-IV-Bezug profitieren davon aber nicht. Das Kindergeld wir...

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