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08.07.2003 / Titel / Seite 1

Tarifgemeinschaft vor der Spaltung

Berlin: GEW pocht auf Lehrereinstellungen, ver.di droht mit Alleingang

Rainer Balcerowiak

Der Streit innerhalb der Berliner Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes um den am vergangenen Montag erzielten Tarifabschluß mit dem Berliner Senat verschärft sich. Der Landesverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bekräftigte am Montag, den Vertrag in der vorliegenden Form nicht zu akzeptieren. Man fühle sich »getäuscht«, sagte Ilse Schaad, Tarifexpertin der GEW, am Montag gegenüber jW. Daß die ursprünglich vom Senat zugesagten 255 Neueinstellungen von Lehrern letztendlich in den Spitzengesprächen wieder kassiert worden sind, sei der GEW-Verhandlungskommission nicht bekannt gewesen. Daraufhin habe die Tarifkommission einstimmig beschlossen, den Vertrag nicht zu unterzeichnen und über diese Frage Nachverhandlungen zu fordern. Die GEW stützt diesen Beschluß auf eine Mitteilung von Bildungssenator Klaus Böger (SPD), nach der Neueinstellungen im Schulbereich zum 1.August nicht realisiert, sondern statt dessen mit den durch die Arbeitszei...

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