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30.06.2020 / Inland / Seite 4

Neuer Anstrich für das KSK

Verteidigungsministerin besucht Bundeswehr-Spezialkräfte. Geheimdienst warnt vor »neuer Dimension« rechter Umtriebe. Union für zweiten Standort

Kristian Stemmler

Wer einen »Augiasstall« ausmisten will, sollte ihn sich vorher genau ansehen. Das scheint jedenfalls das Anliegen von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) gewesen zu sein, als sie am Montag dem als Hort rechter Netzwerke in Verruf geratenen Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr im baden-württembergischen Calw einen Besuch abstattete. Nach Medienberichten wollte die Ministerin mit Verantwortlichen der Eliteeinheit sprechen. Dabei dürfte es vor allem um die Frage gegangen sein, wie das KSK noch zu reformieren ist. Kramp-Karrenbauer hatte vor kurzem verkündet, man werde bei der Bekämpfung rechter Tendenzen in der Einheit »mit eisernem Besen kehren«.

Wie nötig das wäre, machte Christof Gramm, Präsident des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), am Montag bei einer öffentlichen Anhörung des Parlamentarischen Kontrollgremiums für die Nachrichtendienste in Berlin klar. Seine Behörde sehe eine »neue Dimension«, was die Probleme mit extrem...

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