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20.06.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Bankensubvention

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Es war angekündigt worden. Aber dennoch überraschte es, welche Menge an Geld das Europäische System der Zentralbanken (Euro-System) unter Führung der EZB am vergangenen Donnerstag ins Bankensystem schleuste. Es waren 1,3 Billionen Euro. Die Konditionen waren extrem günstig. Es waren Dreijahreskredite zu einem Zinssatz von minus einem Prozent. Das ist ein halber Prozentpunkt unter dem, zu dem Banken ihrerseits jederzeit überschüssiges Geld zum Einlagesatz im Euro-System parken können. Der Vorzugszins wird unter der Bedingung gewährt, dass die Bank ihre Kredite an Unternehmen und Private auf dem Niveau des Vorjahres hält. Das Geld stellt also eine risikofreie Subvention für die Banken dar. Für jede Milliarde, die sie vom Euro-System zur freien Verwendung erhalten, bekommen sie zehn Millionen Euro jährlich dazu. Im schlimmsten Fall, wenn sie keine Kreditnehmer finden, die ihnen einen positiven Zins bieten, können sie das Geld tageweise für eine kleine Gebühr...

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