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18.06.2020 / Ausland / Seite 7

Nichts als Mumpitz

Frankreich: Macron knüpft Forderung nach mehr Geld für medizinisches Personal an »Reformen«. Gewerkschaften kritisieren Vorschläge als Unsinn

Hansgeorg Hermann

Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger haben am Dienstag nachmittag in ganz Frankreich ihrem Zorn über die Regierungspolitik Luft gemacht. In Paris und anderen großen Städten wie Lyon, Dijon oder Rennes verlangten sie, begleitet von einigen zehntausend Demonstranten, eine klare Unterstützung von Staatschef Emmanuel Macron. Der hatte noch vor einem Monat – auf dem Höhepunkt der Coronakrise – das »Ende der Verarmung« der staatlichen Krankenhäuser versprochen. Am vergangenen Sonntag hörte sich das aber schon wieder ganz anders an: In einer knapp halbstündigen Fernsehansprache forderte er – ganz der alte neoliberale Geldpolitiker – »mehr Effektivität« vom Personal. Ein Alarmzeichen für Gewerkschafter, die diesen Begriff wohl nicht zu Unrecht als Hinweis auf neue Privatisierungspläne einschätzten und zu Protesten für diese Woche aufriefen.

Der Präsident hatte in seiner Rede am 14. Juni auch die Polizei erwähnt und sie als Garantin der »republikanischen Ordnung« ...

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