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17.06.2020 / Feuilleton / Seite 14

Rotlicht: Rassismus

Arian Schiffer-Nasserie

Aus gegebenem Anlass demonstrieren gegenwärtig Tausende für Respekt gegenüber Minderheiten und verurteilen entschieden »den Rassismus«. Sie sind für Toleranz, Vielfalt, Wertschätzung und vor allem für die Anerkennung der rechtlichen Gleichheit aller Menschen »ohne Ansehen der Person«.

Dabei machen sie eine seltsame Erfahrung: Ob Bundesliga oder Bundespräsident, Arbeitgeberverband oder Gewerkschaften – gegen Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe, der Herkunft usw. sind heutzutage irgendwie alle. Nicht nur in Deutschland. Die antirassistische Bewegung rennt in ihrem Kampf lauter offene Scheunentore ein. Einerseits. Und andererseits will der allseits beklagte Rassismus irgendwie nicht verschwinden. Die Beobachtung lässt sich verallgemeinern. Rassismus ist ein Phänomen der bürgerlichen Epoche und erscheint zugleich als schreiender Widerspruch zu ihren Prinzipien der universellen Menschenrechte.

Geschichte und Gegenwart der Neuzeit präsentieren sich dem unvor...

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