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28.04.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

»Argentinien hat nichts zu verlieren!«

Die Verschuldungskrise erreicht neue Dimensionen, doch darin liegen auch Chancen. Ein Gespräch mit Andrés Musacchio

Joachim Jachnow

Argentinien steht zum neunten Mal in seiner Geschichte vor der Zahlungsunfähigkeit, ein historischer Unfall?

Verschuldungskrisen sind im Kapitalismus eher die Regel als die Ausnahme. Dass Argentinien immer wieder in die Schuldenfalle gerät, hat aber auch mit seinen herrschenden »Eliten« zu tun, die sich seit jeher in sehr hohem Maße an Spekulationsgeschäften beteiligen. Eine enge Bindung der Regierung in Buenos Aires an die kapitalistischen Finanzzentren erleichtert den Zugang zu Krediten. Zudem spielt die starke Verflechtung der »Eliten« mit dem Staatsapparat eine wichtige Rolle: Der Staat bildet oft durch gezielte Politik – wie auch während der Regierung Macris – den Rahmen für die Finanzspekulation. Die daraus entstandenen Ungleichgewichte und Ressourcentransfers werden dann in Form von Verschuldung aufgefangen. Die Geschichte wiederholt sich ständig – schon seit der Unabhängigkeit.

Ein bedeutender Teil der Gläubiger lehnt die Umschuldungsvorschläge de...

Artikel-Länge: 4360 Zeichen

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