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15.04.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

Krieg der Worte

Die Komplizenschaft des Westens im Jemen stützt sich auf saudische Kriegspropaganda

Jakob Reimann

Als in der arabischen Welt ab 2011 korrupte Despoten fielen, machte sich der Geist des sogenannten Arabischen Frühlings auch rasch im Jemen breit. Die »Huthis« genannten Ansarollah setzten sich an die Spitze der gesellschaftlich breit aufgestellten Proteste: Nach 33 Jahren an der Macht wurde 2011 Präsident Ali Abdullah Saleh gestürzt, die Ansarollah eroberten weite Teile des Landes und stellen seit 2014 de facto Jemens Regierung.

Salehs Nachfolger Abed Rabbo Mansur Hadi hingegen gilt als saudische Marionette und wurde über Aden aus dem Land gejagt. Seit 2015 sitzt er ohne jeden Einfluss auf die Geschicke im Jemen im Exil in Riad fest und verkörpert bereitwillig das Alibi der Saudis – den Vorwand, den das Königshaus brauchte, um im März 2015 den Irrsinn zu beginnen, mittels eines Bombenteppichs auf von den Ansarollah kontrolliert...

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