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03.03.1998 / Inland / Seite 0

Empfehlung als Rotkohl

Niedersachsen wählten Gerhard Schröder zum Kanzlerkandidaten

Reimar Paul

Gerhard Schröders Strategie, die Landtagswahlen zu einem Plebiszit über den Kanzlerkandidaten der SPD umzufunktionieren, ist aufgegangen. Die Niedersachsen entschieden am Sonntag, daß niemand anders als ihr Ministerpräsident im September gegen Helmut Kohl antreten soll. Wer im September Bundeskanzler wird, ist damit allerdings noch längst nicht geklärt.

Mit einem Plus von 3,6 auf insgesamt 47,9 Prozent fuhren die Sozialdemokraten in Niedersachsen das beste hier jemals erreichte Ergebnis ein. CDU (35,9 Prozent) und Bündnisgrüne (7,0) verloren Stimmen. Da die FDP (4,9) erneut den Sprung ins Parlament verpaßte, kann die SPD in Hannover auch künftig ohne lästigen Koalitionspartner schalten und walten. Im neuen Landtag besetzt die SPD- Fraktion 83 Stühle, die CDU bringt es auf 62, die Grünen kommen auf 12 Mandate.

Bereits am späten Nachmittag des Wahlsonntags, als letzte unveröffentlichte Umfragen den klaren Sieg der SPD in Niedersachsen sicher ...

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