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25.03.2020 / Feuilleton / Seite 14

Rotlicht: Schengener Abkommen

Jörg Kronauer

Immer dann, wenn die Schlangen an den Schlagbäumen länger werden, sorgt das Schengener Abkommen für Schlagzeilen. Bis zu 60 Kilometer sollen sich Lkws in den vergangenen Tagen an der deutschen Grenze zu Polen gestaut haben, bis zu 90 Kilometer an der italienischen Grenze zu Österreich. Der sachliche Grund: Kontrollen im Kampf gegen das Covid-19-Virus. Dafür wurde das Schengener Abkommen außer Kraft gesetzt.

Unbeschwert innerhalb der EU reisen, ganz ohne Grenzkontrollen: Das ist nach wie vor einer der großen PR-Schlager der Union. Dabei ist die individuelle Reisefreiheit eher ein Nebeneffekt des Schengener Abkommens. Worum es eigentlich geht, zeigen die Lkw-Schlangen: um den ungehinderten Warentransport. Besonders deutsche Konzerne nutzen das anhaltend hohe Lohngefälle in der EU, indem sie bestimmte Teile ihrer Produktion in andere Mitgliedstaaten auslagern. Länder wie Polen dienen deutschen Herstellern und ihren Zulieferern als Niedriglohnstandort. Dabei ...

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