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05.06.2003 / Inland / Seite 16

Pfeifen auf die EU

Schröder und Eichel verständigten sich angeblich auf Mißachtung der Maastricht-Kriterien im nächsten Jahr

Ralf Wurzbacher

Die Luft für Hans Eichel (SPD) wird zunehmend dünner. Einst lange Jahre als »eiserner Sparkommissar« nicht nur in den eigenen Reihen gefeiert, ist er heute als derselbe nur noch verschrieen. Aber nicht allein die Opposition macht dem Bundesfinanzminister mit ihren leidigen Rücktrittsforderungen das Leben schwer. Auch seine eigene Mannschaft traut dem beinharten Verfechter einer restriktiven Haushaltspolitik augenscheinlich immer weniger über den Weg. Und selbst der Kanzler läßt kaum noch eine Gelegenheit aus, seinen Lieblingsminister von einst dumm aussehen zu lassen.

Den vorläufigen Höhepunkt von Eichels Demontage zum finanzpolitischen »Hanswurst« markierte jetzt ein vermeintliches Gespräch mit Gerhard Schröder (SPD) im Kanzleramt am Dienstag abend. Glaubt man entsprechenden Medienberichten, haben sich dabei beide auf ein Abrücken von der Einhaltung der EU-Stabilitätskriterien geeinigt. Der Financial Times Deutschland (FTD) vom Mittwoch zufolge sei b...

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