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29.02.2020 / Ausland / Seite 7

Kehrtwende in Uruguay

Ab Sonntag regierender Präsident Lacalle hofiert lateinamerikanische Putschisten und kündigt Sozialkürzungen an. Lehrer wollen streiken

Frederic Schnatterer

Uruguay steht vor einem Rechtsruck. Mit dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Luis Lacalle Pou von der Nationalpartei (PN) enden am Sonntag 15 Jahre Regierungszeit der »Frente Amplio« (FA). Lacalle hatte am 24. November die Stichwahl gegen den FA-Kandidaten Daniel Martínez gewonnen, nachdem der in der ersten Runde noch die mit Abstand meisten Stimmen geholt hatte. Zur zweiten Abstimmung scharte sich jedoch die gesamte rechte Opposition hinter Lacalle und verhalf ihm zum Sieg.

Die »Frente Amplio«, zu der unter anderem die Kommunistische Partei sowie die ehemalige Stadtguerilla der Tupamaros gehören, prägte das Land während der letzten drei Legislaturperioden durch klassisch sozialdemokratische Politik. Außenpolitisch waren die Präsidenten Tabaré Vázquez (2005–2010 und 2015–2020) und José »Pepe« Mujica (2010–2015) zwar einerseits um gute Beziehungen zu Washington bemüht. Andererseits stellte sich Montevideo gegen Einmischungen in lateinamerikanische Angeleg...

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