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25.02.2020 / Thema / Seite 12

Macht im Staat

Weitgehender Einfluss trotz Ansehensverlusts. Die Kirchen und die Politik in Deutschland – ein Überblick (Teil 2 und Schluss)

Horsta Krum

»Es besteht keine Staatskirche«, und »Jede Religionsgemeinschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes«, besagt Artikel 137 der Weimarer Reichsverfassung von 1919. Den übernahm das Grundgesetz der Bundesrepublik von 1949 als Artikel 140.

Um das Jahr 1949 herum entstanden die Verfassungen der einzelnen Länder der Bundesrepublik. Sie geben Auskunft über den jeweiligen kirchlichen Einfluss. Die Anrufung Gottes und der christliche Bildungsauftrag charakterisieren die Verfassungen der unionsgeführten Länder. Im Saarland, das noch heute mit 62 Prozent den höchsten Anteil von Katholiken an der Bevölkerung hat, besaß 1947, als die erste Verfassung verabschiedet wurde, die Christliche Volkspartei die absolute Mehrheit. 1955 ging diese in der CDU auf. Nur in Bayern sind auch heute noch die Katholiken in der Mehrheit: 54 Prozent. In Nordrhein-Westfalen sind 40 Prozent der Bevölkerung katholisch....

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