Der Schwarze Kanal: »Barmherzige Mutti«
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22.02.2020 / Ausland / Seite 6

Schuld sind stets die Sowjets

Südafrika: Letzter Apartheidpräsident relativiert Verbrechen. Proteste von linker Opposition

Christian Selz, Kapstadt

Südafrika debattiert dieser Tage einmal mehr seine brutale Vergangenheit und deren längst nicht abgeschlossene Aufarbeitung. Anlass war die Behauptung des letzten Apartheidpräsidenten Frederik Willem de Klerk im Sender SABC, dass die Taten des Regimes nicht als Menschenrechtsverbrechen bezeichnet werden könne, da es »keinen Völkermord« gegeben habe. Südafrikas amtierender Präsident Cyril Ramaphosa bezeichnete die Leugnung der Apartheidverbrechen in einer Rede vor dem Parlament in Kapstadt am Donnerstag als »hochverräterisch«. Das rassistische System sei »derart unmoralisch in seiner Konzeption und derart verheerend in seiner Ausführung« gewesen, dass kein Südafrikaner »von dessen Erbe nicht betroffen« sei.

Intensiviert hatte sich die Debatte im Vorfeld der jährlichen »Rede zur Lage der Nation« Ramaphosas am 13. Februar. Noch ehe der Präsident das Wort erhielt, verlangten die Abgeordneten der linken Oppositionspartei Economic Freedom Fighters (EFF) vehemen...

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