Der Schwarze Kanal: »Barmherzige Mutti«
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22.02.2020 / Inland / Seite 5

Arriva muss warten

Verkauf von Tochterkonzern der Deutsche Bahn AG vorerst verschoben. Angerichteter Schaden von Börsenorientierung wirkt bis heute nach

Johannes Birk

Zu den »Baustellen« für das DB-Management gehört unter anderem die anhaltend hohe Verschuldung des Konzerns in Höhe von gut 20 Milliarden Euro. Der Verkauf des erst 2010 erworbenen Tochterkonzerns Arriva mit Sitz im englischen Sunderland sollte da helfen. Doch das ist vorerst verschoben. Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag berichtete, könne Aufsichtsrats- und Konzernkreisen zufolge im ersten Halbjahr 2020 kein Börsengang gestartet werden. Sollte Arriva am Ende in die Hände von Investmentfonds gelangen, so wäre dies eine weitere Drehung auf der Privatisierungsspirale. Grund dürften nicht zuletzt die anhaltenden »Brexit«-Turbulenzen sowie Unsicherheit über die steuerlichen Rahmenbedingungen sein.

Der Schaden, den die jahrelange Orientierung auf Börsenfähigkeit bei der DB anrichtete, wirkt jedenfalls bis heute nach. Umstrukturierungen sowie Einsparungen bei Mensch und Material lösten einen enormen Investitionsstau aus. Weil in den kommenden Jahr...

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