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17.12.2019 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Schluss mit der »Geiz-ist-geil-Politik«

Seit Sommer kämpfen die Beschäftigten der Charité-Tochter CFM für einen Tarifvertrag

Susanne Knütter

Anlässlich der Aufsichtsratssitzung des Berliner Universitätsklinikums Charité trugen die Beschäftigten der Charité Facility Management GmbH (CFM) gestern ihren Protest vor den »Elfenbeinturm« des Krankenhauses. Ihnen geht es um ein Gehalt, mit dem im Rentenalter nicht die Altersarmut droht und um einen Tarifvertrag, der den Weg für den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TvöD) ebnet. Denn der wird in der Charité angewendet, deren hundertprozentige Tochter die CFM inzwischen ist.

Ohne die Arbeit, die die Angestellten der CFM leisten, könnte kein Krankenhaus betrieben werden. Sie reinigen die Zimmer, die Betten, die OP-Säle, sie sterilisieren die Instrumente und Geräte, sie organisieren den krankenhausinternen Transport von Patienten und Materialien, versorgen mit Lebensmitteln und kümmern sich um die Reparaturen. Mit etwa 2.700 Beschäftigten ist die CFM bundesweit die größte Krankenhausservicegesellschaft.

2006 wurde die CFM als Public Private Partner...

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