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29.11.2019 / Ausland / Seite 7

Vor US-Karren gespannt

Brüssel debattiert über in Kuba inhaftierten »Dissidenten«. Havanna beklagt Verleumdungskampagne

Volker Hermsdorf

Während sich der seit April in einem Londoner Hochsicherheitsgefängnis inhaftierte Wikileaks-Gründer Julian Assange nach Einschätzung von mehr als 60 Ärzten in akuter Lebensgefahr befindet, beschäftigte sich das EU-Parlament am gestrigen Donnerstag mit dem am 1. Oktober verhafteten kubanischen Systemgegner José Daniel Ferrer. Dita Charanzova, Vizepräsidentin des EU-Parlaments von der rechtsliberalen tschechischen Partei »ANO 2011«, hatte mit Unterstützung des Bündnisses »Renew Europe«, dem auch die deutsche FDP angehört, eine »dringende Debatte« zum »Fall Ferrer und den Menschenrechten in Kuba« beantragt.

Nach Angaben der kubanischen Behörden war Ferrer vor acht Wochen festgenommen worden, nachdem ein in seiner Nachbarschaft lebender Mann namens Sergio García gegen ihn und drei weitere Personen Anzeige erstattet hatte. García hatte angegeben, von diesen eine Nacht lang gegen seinen Willen festgehalten und durch Schläge misshandelt worden zu sein. Das Opfe...

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