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27.11.2019 / Feuilleton / Seite 8

»›Kämpft darum, die Freiheit zu bewahren‹, sagte er uns«

Zum 90. Geburtstag des deutsch-uruguayischen Filmemachers Peter Lilienthal. Ein Gespräch mit Wolfgang Ebeling und Albrecht Girle

Wolfgang Pomrehn

Der deutsch-uruguayische Filmemacher Peter Lilienthal wird am heutigen Mittwoch 90 Jahre alt. In Uruguays Hauptstadt Montevideo gab es aus diesem Anlass letzte Woche eine Retrospektive seines Werks. Was wurde gezeigt?

Wolfgang Ebeling: Zu sehen waren zum Beispiel »Es herrscht Ruhe im Land« (1976, jW) – ein Film mit starken Bezügen zu den damaligen Diktaturen in Uruguay und Chile –, »Das Autogramm« (1984, jW) – ein Film, der sich mit der Diktatur in Argentinien auseinandersetzt – oder »David« (1979, jW). Letzterer war der erste Spielfilm, der in Westdeutschland den Holocaust thematisierte.

Wie kamen Sie auf die Idee, eine Retrospektive in Montevideo zu organisieren?

Albrecht Girle: Lilienthal kam im Alter von neun Jahren als Kind jüdisch-deutscher Eltern nach Uruguay und hat hier den Holocaust überlebt. In den 1950ern drehte er im Cine-Klub der Universität sozialkritische Kurzfilme, bevor er in Westdeutschland ein einflussreicher Regisseur wurde. Doch sein...

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