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27.11.2019 / Titel / Seite 1

Chile kämpft weiter

Generalstreik nach 40 Tagen Aufstand: Verfassunggebende Versammlung und Reformen gefordert. Präsident will freie Hand bei Repression

Frederic Schnatterer

In Chile ist ein Ende der Massenproteste auch nach über fünf Wochen nicht in Sicht. Im Gegenteil: Aufgerufen vom Bündnis »Soziale Einheit«, gingen am gestrigen Dienstag erneut Hunderttausende im Rahmen eines Generalstreiks gegen die Regierung von Sebastián Piñera auf die Straße. In den sogenannten sozialen Netzwerken veröffentlichte Bilder zeigen Demonstranten, die bereits in den frühen Morgenstunden wichtige Verbindungsstraßen im ganzen Land blockieren, und Einsatzkräfte, die mit Tränengas und Wasserwerfern gegen sie vorgehen.

Gegenüber dem lateinamerikanischen TV-Sender Telesur erklärte Nolberto Díaz, Generalsekretär des Gewerkschaftsverbandes CUT, der Streik sei die Antwort darauf, dass die Regierung weder einen Dialog mit der sozialen Bewegung suche noch auf ihre Forderungen einginge. Die Proteste, deren Auslöser eine Erhöhung der Ticketpreise für die Metro in Santiago gewesen war, hatten sich rasch zu einer Massenbewegung gegen die soziale Ungleichhe...

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