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18.11.2019 / Inland / Seite 2

»Einer schaut solidarisch nach dem anderen«

Warum sich ein Intensivmediziner im Ruhestand für Kuba einsetzt. Ein Gespräch mit Rainer Lindemann

Gitta Düperthal

Ihre Gruppe von hauptsächlich im medizinischen Bereich tätigen Menschen in der AG »Cuba Sí« unterstützt die Geburtsklinik Ramón González Coro in Havanna durch Beschaffung von Medizintechnik. Ist das Gesundheitssystem des sozialistischen Inselstaats durch die verschärfte Handels- und Wirtschaftsblockade der USA gefährdet?

Aktuelles Beispiel gefällig? Am Freitag mittag rief mich der Verkaufsrepräsentant einer großen Medizintechnikfirma an: Unsere Gruppe könne ein Gerät für die Neugeborenenintensivstation für die besagte Klinik nicht kaufen, weil es in einer Niederlassung in den USA produziert wird, hieß es. Die US-Mitarbeiter der Firma liefen sonst Gefahr, sich strafbar zu machen. So wirken sich die Blockadegesetze aus.

Konnten Sie bisher trotzdem helfen?

Ja. Wir konnten zum Beispiel spezielle Spritzen, Kanülen und Schläuche beschaffen, dazu Beatmungs- und Überwachungsgeräte sowie ein hochwertiges Ultraschallgerät für 18.500 Euro. In der Intensivstation für...

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