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02.11.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 8

»Einfach nur Ziele zu formulieren, reicht nicht«

Bundesregierung propagiert Energiewende, kümmert sich aber nicht um Ausbau von Windkraftanlagen. Gespräch mit Angelika Thomas

Susanne Knütter

Alle Welt spricht von der Energiewende. Wie ist zu erklären, dass zeitgleich in der Windenergiebranche hierzulande Stellen abgebaut werden?

Die Branche kämpft in Deutschland mit schlechten politischen Rahmenbedingungen, weswegen kaum noch Windanlagen gebaut werden. Das hat Folgen für die Produktionsstandorte an der Küste und für die Zulieferindustrie. Hinzukommt, dass es innerhalb der Windindustrie Restrukturierungsprozesse gibt. Es wird in Zukunft nur noch ein paar große Hersteller geben. Kleinere Unternehmen verschwinden oder werden aufgekauft. Das geht mit Beschäftigungsabbau einher. Ein Beispiel dafür ist der Konzern Senvion, der früher noch Repower Systems hieß. Das Unternehmen ist insolvent, gut 1.200 Arbeitsplätze werden verschwinden. Zudem zeichnet sich ein Konzentrationsprozess ab. Große Konzerne stellen ihre Produktionsketten mindestens europäisch auf.

Sie sprechen von schlechten politischen Rahmenbedingungen. Windräder werden ja bereits eine We...

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