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21.10.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Straftäter mimen Ordnungskräfte

Patrouillen im Namen der Sicherheit: Antifaschisten warnen vor stärkerer Kooperation von rechten »Bürgerwehren« mit Neonazis

Markus Bernhardt

Bereits seit Monaten kommt es in einer Reihe von nordrhein-westfälischen Städten regelmäßig zu öffentlichen Auftritten von extrem rechten Zusammenschlüssen, die sich, so behaupten sie, um die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. Nur zögerlich machen die zuständigen Behörden und Politiker darauf aufmerksam. So informierte Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) Ende September die Mitglieder des Innenausschusses des Düsseldorfer Landtags, dass seit 2015 »in verschiedenen Städten und Gemeinden bürgerwehrähnliche Gruppierungen entstanden« seien, »die sich aus einer Mischung aus Rechtsextremisten, Angehörigen der Hooligan- und Rockerszene sowie sogenannten Wutbürgern zusammensetzen«. Namentliche Erwähnung in Reuls schriftlich vorgelegtem Bericht fanden neben der »First Class Crew – Steeler Jungs« die »Bruderschaft Deutschland« (Düsseldorf), »Mönchengladbach steht auf«, der »Begleitschutz Köln e. V.« (auch »Internationale Kölsche Mitte«) und die »Besorgten Bürger ...

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