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19.10.2019 / Leserbriefe / Seite 14

Aus Leserbriefen an die Redaktion

Mehr Demokratie

Zu jW vom 5./6.10: »›Es ging um eine lebendigere sozialistische Demokratie‹«

(…) Bei der Überschrift und der oft gezogenen Schlussfolgerung, es sei bei der »Wende« 1989/90 »um eine lebendigere sozialistische Demokratie« gegangen, handelt es sich um eine Fehleinschätzung (…). Würde das nämlich stimmen, dann müssten die heutigen Betriebe schon lange wieder Volkseigentum sein! In welchen Betrieben aber gibt es diese Demokratie, wie sie in der DDR bestanden hat? Staatliche Leitung, Betriebsgewerkschaftsleitung, FDJ, in Großbetrieben Betriebszeitung, SED – alle konnten jederzeit kontaktiert werden. Es fanden Vertrauensleute-Vollversammlungen statt. Es gab regelmäßig Brigadeversammlungen, Mitgliederversammlungen der Massenorganisationen und der SED. Die staatlichen Leiter mussten vor allen Werktätigen Rechenschaft ablegen. Jeder Berufstätige hatte die Möglichkeit, seine Probleme vertrauensvoll mit einem der Verantwortlichen zu diskutieren. Wo gi...

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