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16.10.2019 / Inland / Seite 4

Rechter Bischof geht

Texte »unvertretbar«: Carsten Rentzing zieht sich von der Spitze der sächsischen Landeskirche zurück

Steve Hollasky

Als Carsten Rentzing am 14. September in einem Interview mit der Sächsischen Zeitung erstmals seine Mitgliedschaft in einer schlagenden Verbindung einräumte, eröffnete er damit ungewollt eine Debatte um seine Person. Der rechtskonservative Bischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsen war 2015 von der Landessynode mit knapper Mehrheit und erst im sechsten Wahlgang ins Amt gewählt worden. Nun hat er seinen Rücktritt bekanntgegeben.

Anlass für die Debatte über die Personalie an der Spitze der evangelischen Kirche in Sachsen waren Rentzings Texte in der rechten Zeitschrift Fragmente. Für die hatte der aus Westberlin stammende Theologiestudent zwischen 1989 und 1992 geschrieben. Artikel über das Verhältnis von Protestantismus und Konservatismus stammen ebenso von Rentzing wie ein Interview mit dem weit rechtsaußen stehenden Historiker Ernst Nolte. Rentzing polemisierte in der Zeitschrift gegen »die Nivellierung der Geister« durch demokratische Meh...

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