Der Schwarze Kanal: »Sender Jerewan««
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10.10.2019 / Inland / Seite 8

»Viele Menschen bleiben immer noch unbehandelt«

Wer depressiv ist, wird in kapitalistischer »Leistungsgesellschaft« nach wie vor stigmatisiert. Ein Gespräch mit Peter Kraus

Johannes Birk

Der heutige 10. Oktober ist der »Internationale Tag für geistige Gesundheit«. Um was geht es dabei?

Dieser Tag wurde 1992 mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation ins Leben gerufen. Es geht darum, seelische Erkrankungen aus dem Schattendasein herauszuführen und als echte Erkrankung anzuerkennen. Die Diskriminierung der Betroffenen muss aufhören. Jeder Mensch, der schon einmal in irgendeiner Form psychisch behandelt worden ist, ist praktisch von der Versicherung gegen Berufsunfähigkeit ausgeschlossen. Es ist wichtig, dass traumatische Erfahrungen verarbeitet werden.

Sie bekennen sich offen zu Ihrer Krankheit und wollen damit anderen Betroffenen Mut machen.

Als selbst vorzeitig aus dem Erwerbsleben verbannter Mensch habe ich erlebt, wie schwer es ist, wenn das persönliche Umfeld das Leiden gar nicht als solches wahrnimmt. Ich wurde als Beamter in die vorzeitige Pensionierung geschickt, obwohl ich ausdrücklich meine Bereitschaft zur Versetzung in ei...

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