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19.04.2003 / Ausland / Seite 7

Die wahren Absichten der Eroberer

Bomben auf Bagdad lösen kein einziges der in den USA drängenden Probleme

Mumia Abu-Jamal

Obwohl der Irak die Vereinigten Staaten zu keiner Zeit bedrohte, hat die US-Regierung ihrer Bevölkerung weisgemacht, sie müsse gegen dieses Land in den Krieg ziehen. Der Bush-Regierung war es von Beginn an daran gelegen, der ganzen Welt ihre militärische Potenz vorzuführen. Und seitdem die erste Bombe gefallen war, wurde die Bevölkerung von den Medienkonzernen dazu aufgefordert, diesen Kriegsgang zu unterstützen, und sei es auch nur, um den Soldaten den Rücken zu stärken. »Unterstützt die Truppen!« heißt ihr jüngstes hirnloses Mantra, als wenn es die Truppen gewesen wären, die sich entschlossen hätten, in den Krieg zu ziehen. Als ob Soldaten je ihre eigenen Entscheidungen treffen könnten.

Militär hat mit Demokratie nichts zu tun. Die amtierende US-Regierung auch nicht, aber das ist ein anderes Thema. Es hat noch nie eine Armee gegeben, in der die Soldaten die militärischen Entscheidungen getroffen hätten. Offiziere erteilen die Befehle, und in der Reg...

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