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16.04.2003 / Ansichten / Seite 2

Ausnahmezustand in Permanenz: Anarchisten in Serbien verfolgt?

jW fragte Ratibor Trivunac, Sekretär der Anarcho-Syndikalistischen Initiative Serbiens

Cathrin Schütz

F: Nach Verhängung des Ausnahmezustandes in Serbien Mitte März wurden Sie von der Polizei festgenommen und für drei Tage inhaftiert. Wieso geriet Ihre Organisation ins Fadenkreuz der Fahnder?

Das Sekretariat der Anarcho-Syndikalistischen Initiative gab noch am 12. März 2003 eine Stellungnahme zum Mord an Zoran Djindjic heraus. Unter anderem erklärten wir: »Wäre Zoran Djindjic von der wütenden Arbeiterklasse ermordet worden, die das wirkliche Ziel und die Ursache ihrer Unzufriedenheit erkannt hätte, würde sein Tod vielleicht als wichtig für die Geschichte der menschlichen Zivilisation in Erinnerung bleiben. … Der Kriminelle Zoran Djindjic wurde von anderen Kriminellen umgebracht.«

Die in den Stunden nach dem Attentat erschienenen Pressemeldungen zeigten den unbeliebten Premier in einem so idealisierenden Licht, daß wir es als regelrechte Beleidigung für die Zivilisation empfanden. Daher sahen wir uns zu einer unmittelbaren Reaktion gezwungen. Wir ha...



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