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16.04.2003 / Ausland / Seite 16

Machtkartell

Kaum Fortschritte bei Reformen von Weltbank und IWF. Einfluß von Entwicklungsländern gering

Emad Mekay (IPS)

In Washington drohen Pläne für eine umfassende Reform der internationalen Finanzinstitutionen Weltbank und Internationaler Währungsfond (IWF) erneut ergebnislos im Sand zu verlaufen. Während der Frühjahrstagung vom 12. Bis 13. April 2003, spielte das Thema eher eine untergeordnete Rolle. Schritte zu einer tiefgreifenden Umverteilung der Machtverhältnisse innerhalb der internationalen Gremien und zu mehr Einfluß für die Entwicklungsländer bleiben weiter umstritten.

Aktivisten klagen seit langer Zeit, daß Sitze und Stimmen innerhalb der Weltbank und des IWF nach der wirtschaftlichen Macht der einzelnen Mitgliedsstaaten verteilt werden. So verfügen die 46 afrikanischen Länder südlich der Sahara zusammen nur über zwei Vorstandssitze, während acht führende Industriestaaten mit eigenen Direktorspositionen ausgestattet sind.

Mehr als 60 Prozent der Stimmrechte innerhalb der beiden Organisationen befinden sich in den Händen der reichen Staaten. Bei Sonderab...



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