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16.09.2019 / Inland / Seite 5

Blockade gegen Autolobby

Aktionsbündnis stört Betrieb der IAA. Aussteller zeigen sich unbeeindruckt von Kritik und Fakten

Bernd Müller

Die Besucher der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main mussten am Sonntag morgen einen anderen Weg in die Messehallen finden. Das Aktionsbündnis »Sand im Getriebe« hatte erfolgreich den Haupt- und einen weiteren Eingang mit Hunderten Demonstrierenden blockiert. Wie das Bündnis mitgeteilt hatte, sei das Ziel der friedlichen Blockaden gewesen, den Ablauf der weltgrößten Automobilmesse zu stören und damit »ein deutliches Zeichen gegen das zerstörerische Verkehrssystem« zu setzen, wofür die Messe stehe.

Ein echter Wandel hin zu klimafreundlichem Verkehr sei nur gegen die Profitinteressen der Autolobby möglich, sagte Bündnissprecherin Tina Velo. Denn allen Behauptungen zum Trotz wolle die Autoindustrie »weiterhin fette Spritschlucker verscheuern«. In der Erklärung hieß es weiter: »Wenn wir uns nicht in den Weg stellen, machen die Konzerne weiter, als gäbe es kein Morgen – unterstützt von der Bundesregierung«. Bereits am Samstag hatten...

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