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14.09.2019 / Inland / Seite 2

»Auch unsere Gemeinnützigkeit ist gefährdet«

Das Göttinger Hans-Litten-Archiv wehrt sich gegen Nennung im Bericht des »Verfassungsschutzes«. Ein Gespräch mit Silke Makowski

Marc Bebenroth

Seit wann gibt es das Hans-Litten-Archiv, und wie kam es zur Gründung?

Das Hans-Litten-Archiv wurde im Jahr 2005 gegründet. Es ist nach dem Rechtsanwalt und Strafverteidiger benannt, den die Nazis 1938 im Konzentrationslager Dachau ermordeten. Die Initiative zur Gründung ging damals zwar vom Verein Rote Hilfe aus, und wir haben auch einen Bestand mit Unterlagen dieser Organisation, aber der Großteil unserer Archivalien umfasst andere Solidaritätsorganisationen der Arbeiterbewegung und der sozialen Bewegungen der letzten hundert Jahre. Wo unser Forschungsschwerpunkt liegt, zeigt schon ein Blick auf unsere Internetseite: Hier sind fast ausschließlich Materialien aus den 1920er, den 30er und aus den 70er Jahren zu finden.

Im Bericht 2018 des Bundesamtes für Verfassungsschutz wird das Archiv als Teil der »Struktur der Roten Hilfe« gelistet. Wieso gehen Sie nun juristisch dagegen vor?

Wir sind ein eigenständiger Verein und widmen uns der Archivierung und Erfor...

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