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02.08.2019 / Ausland / Seite 7

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EU-Staaten und USA uneins über mögliche Militärmission im Persischen Golf vor Iran. Washington verhängt weitere Sanktionen

Knut Mellenthin

Deutschland will sich nicht »an der von den USA vorgestellten und geführten Seemission« vor der Küste des Iran beteiligen. Das ist zumindest die Auskunft, die Außenminister Heiko Maas (SPD) der Presse am Mittwoch während eines Staatsbesuchs in Warschau gab. Ein Hamburger Nachrichtenmagazin nannte das eine »Klarstellung«. Aber wirklich geklärt ist offenbar bisher noch gar nichts. Am selben Tag sagte die neue deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), als sie ihren Antrittsbesuch beim NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg absolvierte, die Frage eines deutschen Beitrags zu der von den USA initiierten Militärmission werde noch geprüft.

Am Donnerstag brachte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen (CDU), eine andere Option ins Spiel: Es sollte eine »europäische Mission« in den Persischen Golf geschickt werden, die hauptsächlich von Frankreich und Deutschland getragen werden müsste und an der sich auc...

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