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22.07.2019 / Abgeschrieben / Seite 8

Razzia gegen Berliner Hausprojekt

Außerdem: Unteilbar-Bündnis begrüßt Unterstützung durch Parteien

Das Berliner Hausprojekt Liebigstraße 34 teilte am 21. Juli 2019 zu einer polizeilichen Razzia mit:

Am Morgen des 20. Juli um 6.30 Uhr drang die Polizei des LKA 5.21 in das queerfeministisch-anarchistische Hausprojekt Liebig 34 ein. Die Räume wurden bis Ende letzten Jahres durch einen Verein gepachtet, aktuell ist das soziale Projekt räumungsbedroht. Als Grundlage der Durchsuchung wurde Gefahr im Verzug durch Steinwurf genannt. Über den Hinterhof verschaffte sich die Polizei Zugang, die Vorderhaustür wurde zersägt, die Tür zum Treppenhaus aufgestemmt. Im Haus konzentrierte sich die Polizei vorwiegend auf einen Teil des ersten Stocks, für den ein Durchsuchungsbeschluss vorlag. Hier sammelte sie Fingerabdrücke und DNA-Proben von Haushaltsgegenständen. Darüber hinaus wurden Privaträume ohne Durchsuchungsbeschluss durchsucht, Internetkabel zerschnitten und Netzwerktechnik gestohlen. Währenddessen hielten sich Kollektivmitglieder in einem Gemeinschaftsraum auf...

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