Gegründet 1947 Sa. / So., 25. / 26. Januar 2020, Nr. 21
Die junge Welt wird von 2218 GenossInnen herausgegeben
19.07.2019 / Abgeschrieben / Seite 8

Es gibt nicht zu viele Krankenhäuser, es gibt zu viele Bertelsmann-Studien

Außerdem: KPÖ Steiermark: So wurden mit Pflegebedürftigen Geschäfte gemacht

Die Linke (NRW) verlangte am Donnerstag, der Bertelsmann-Stiftung die Gemeinnützigkeit abzuerkennen:

Erneut gibt es eine neoliberale Attacke auf unser Gemeinwesen: Laut einer »Studie« der Bertelsmann-Stiftung könnten in Deutschland 800 der rund 1.400 Krankenhäuser geschlossen werden. Das würde das Ende einer wohnortnahen Krankenversorgung bedeuten. Orchestriert worden war diese Veröffentlichung der Studienergebnisse durch eine Sendung in der ARD, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr. Das Ziel ist klar: Unter dem Vorwand einer wissenschaftlichen Untersuchung soll der nächste Angriff auf den Sozialstaat erfolgen. Doch wir erinnern uns: Bereits die Agenda 2010, der bislang größte Angriff auf den Sozialstaat in Deutschland, wurde sozusagen im Hause Bertelsmann erdacht. Ebenso war die Einführung der Studiengebühren von der angeblich gemeinnützigen Stiftung vorangetrieben worden. Auch damals wurde in den Bertelsmann-Konzernmedien für die sogenannten Reformen getro...

Artikel-Länge: 3290 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €